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Wie Du Deine innere Kraft anzapfst.
Fühlst Du Dich oft entnervt und kraftlos und musst Dich zu jeder Tätigkeit zwingen? Dann könntest Du am Burn-Out Syndrom leiden. Möglicherweise natürlich auch an einem nervösen Erschöpfungszustand, einer depressiven Verstimmungbeziehungsweise an einem unklaren Müdigkeitssyndrom. Gemeint ist immer etwas Ähnliches: der Zustand der inneren Leere und seelischen Verausgabung infolge von Stress und Überlastung.
Verpflichtungen branden ja massenhaft an uns heran in unserer hochnervösen kapitalistischen ,reizüberfluteten Non-Stop-Gesellschaft.
Wie kannst Du aussteigen aus diesem Film und wieder aus Dir heraus leben und die einfache und spontane Freude, das Staunen und die Begeisterungsfähigkeit empfinden, die du als Kind früher in Dir spürtest?
Lass es raus! Den Ärger über die, die Dir immer neue Dinge aufladen wollen. Lass Dir nicht alles gefallen, lebe Deinen gesunden „Ich–wehr-mich-Instinkt, kündige, lehne ab, sage ‚Nein’ zu denen, die an Dir zerren. Statt Wellness und Therapien, erlaube Dir öfter Emotionen und schreie mal! Nach dem Motto: Der einzig vernünftige Weg zur Entspannung führt über einen zünftigen kleinen Wutausbruch!
Erinnere Dich daran, was für ein wunderbarer Mensch Du eigentlich bist. Dann brauchst Du nicht ständig Rennen und Tun und Machen, um Anerkennung und eine Achtung von den anderen zu bekommen. Sei selbstbewusst egoistisch.
Glaube, dass Du so in Ordnung bist, wie Du bist.
Mache eine Freude-Inventur. Macht Dein Leben, Deine Arbeit, Deine Freizeit Dir wirklich noch Spass? Wenn nicht, kündige, gebe ab, deligiere, strukturiere um, beende.
Glaube daran, dass Du hier auf der Erde bist, um Glück und Leichtigkeit und Deine Berufung zu leben!
Die Spass-Liste: Schreibe Dir jetzt spontan 10 Dinge auf, die Dir Spass machen und tue heute noch drei davon. (Alle Pflichten lässt Du sausen…ihr mich auch mal…).
Lehne selbstbewusst ab, was Du nicht willst und was die anderen von Dir wollen, nach dem Satz von Thomas Mann: „Das treffende Wort ist stets gehässig.“
Gehe raus und bewege Dich. Alles das sind Hilfen, um die schöpferische Kraft in Deinem Körper wieder ins Fliessen zu bringen. Und dann hast Du auch wieder mehr Raum ,Licht und Wohlbefinden in Deiner Seele.
Wie reagieren die anderen Parteien auf die Kommunisten der SED-Linkspartei?
… Die Antwort darauf ist niederschmetternd. Sie bekämpfen die Linke nicht argumentativ, sondern sie laufen ihr einfach hinterher. Warum das so ist, erschließt sich erst, wenn man weiß, dass nur noch eine Minderheit der Menschen in diesem Lande ihren Lebensunterhalt verdient. Die Mehrheit dagegen hat ihr Auskommen aufgrund staatlicher Alimentation in den unterschiedlichsten Formen. Um die Kosten für diese langfristig immer stärker steigenden Sozialtransfers zu decken, wird die Minderheit, die noch eigenständig für sich sorgt und das wirtschaftliche Rückgrat dieses Landes bildet, kurzerhand zu “Reichen” erklärt. Mit solchem ideologischen Unterbau versehen, können diesen Bürgern dann weitere steuerliche Lasten auf die “starken Schultern” gepackt werden. Garniert mit treuherzigen Appellen an die Solidarität, wird so eine Minderheit von Bürgern legal ausgeplündert, um eine Mehrheit von staatlichen Kostgängern bei Laune zu halten.
So ist auch die Haltung der großen Parteien zu erklären. Die aus ihnen hervorgehenden Abgeordneten sind heutzutage bis auf wenige Ausnahmen Berufspolitiker, die sich, wie jeder Arbeitnehmer, um ihren Arbeitsplatz sorgen. Ihr politisches Handeln wird natürlich nicht unwesentlich von der Aussicht auf eine Wiederwahl geleitet. Und diese Wiederwahl hat die größte Aussicht auf Erfolg, wenn einer von Unterhaltsleistungen des Staates abhängigen Mehrheit von Wählern unendliche Wohltaten versprochen werden.
Eine solche Politik kann aber auf Dauer zu keinem guten Ende führen. Am unteren Rand der geschröpften Minderheit werden die Menschen früher oder später für sich zu der Erkenntnis gelangen, dass es für sie keinen Unterschied mehr bedeutet, ob sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen oder sich staatlich alimentieren lassen. Am oberen Rand werden die Menschen auf unterschiedlichste Weise versuchen, sich dem System zu entziehen. Und in der Mitte bleibt eine Gruppe zurück, die keine andere Wahl hat, als an diesem Staat und seinen populistischen Politikern zunehmend zu verzweifeln.
Das ist der Stoff aus dem Unruhen und Bürgerkriege gemacht werden.
Percy Schmeiser, Bauer und Saatgutzüchter aus Kanada wurde weltweit zum Symbol für den Widerstand gegen die brutalen Methoden des internationalen Saatgutmultis Monsanto, die Bauern einzuschüchtern oder sich gefügig zu machen.
Was war geschehen?
Die Nachbarn von Schmeiser bauten gentechnisch veränderten Raps an. Bei der Ernte im Herbst wehte der Wind Saatkörner über die Grundstücksgrenzen. Von den Erntefahrzeugen und Transportfahrzeugen fiel Erntegut herab und landete im Straßengraben und an den Feldrändern. Im Jahr darauf keimte dieses gentechnisch veränderte Saatgut auf Schmeisers Feldern, seine Ernte war zu einem geringen Prozentsatz mit diesen Genpflanzen kontaminiert.
Monsanto tat, was es auf der ganzen Welt tausendfach praktiziert: es zieht Proben von den Bauern, die kein Saatgut bei ihnen kaufen, weist die Kontamination nach, unterstellt den freien Bauern, sie würden illegal Monsanto-Saatgut anbauen und damit die Patentrecht von Monsanto verletzen. Dann wird dem Bauer ein Vergleich angeboten: Monsanto wolle auf Schadenersatzzahlungen verzichten, wenn der Bauer in Zukunft das gentechnisch veränderte Saatgut kaufe und für alle Zukunft darauf verzichte, jemals Schadenersatzansprüche an Monsanto zu stellen oder über diesen Deal öffentlich zu reden. Akzeptiere der Bauer nicht, müsse er sich vor Gericht für diese Patentverletzung verantworten.
Wie geht es einem Bauer, dem solch eine Drohung ins Haus flattert? Er ist allein auf seinem Hof, muß sich und seine Familie ernähren, hat vielleicht Angst, mit seinen Nachbarn darüber zu reden. Der Bauer gibt nach und denkt: so schlimm wird’s schon nicht sein.
Nicht so Percy Schmeiser. Er wollte weder das untaugliche gentechnisch veränderte Saatgut, noch sah er ein, weshalb er Monsanto gegenüber Schadenersatzpflichtig sein solle. Immerhin habe doch Monsanto-Saatgut seine Ernte kontaminiert und seine jahrzehntelange Zuchtarbeit – also geistiges Eigentum – zerstört. Monsanto sei ihm gegenüber Schadenersatzpflichtig.
Und so begann der lange Weg durch alle Instanzen bis zum Obersten Kanadischen Gerichtshof.In Kanada gab es zum damaligen Zeitpunkt noch keine Richtlinien über das Verständnis von Patentierungen lebender Organismen. Das Unglaubliche geschah: Monsanto erhielt Recht. Schmeiser habe die Patentansprüche Monsantos verletzt. Vom Verletzen der Zuchtarbeit Schmeisers durch Monsanto war keine Rede. Allein da Schmeiser keinerlei Vorteile von dem gentechnisch veränderten Erntegut ziehen konnte, entschied das Gericht, dass er keinen Schadenersatz an Monsanto zahlen müsse. „Lediglich“ die Gerichtskosten (immerhin etwa 250.000 Euro) müsse er selbst tragen.
Nun erwachte die Welt. Warum schlief sie so lange? Die Bauern, die ein solch langwieriges, kostspieliges und nervenaufreibendes Verfahren nicht durchstehen konnten mögen ihre Lederjacke verflucht haben, die sie als Werbegeschenk von Monsanto beim Unterzeichnen des – aus unserem Rechtsverständnis – sittenwidrigen Knebelvertrages angenommen haben. Zu erkennen, dass man sich und das Recht auf die Redefreiheit für eine Lederjacke, ein Abendessen und Freibier verkauft hat ist für jeden Bauer, für jeden Mann eine Demütigung. Also wird geschwiegen. Weltweit.
Stehen die Konzerninteressen über dem jahrtausendealten Recht der Bauern auf Zucht und Nachbau ihrer standortangepassten Sorten? Darf es kapitalorientierten Gesellschaften gestattet werden, die Ernährungssouveränität ganzer Länder zu unterhöhlen? Darf Leben überhaupt patentiert werden?
Die Antwort lautet: nein! Und die Strategen von Monsanto wissen dies. Sie scheuen daher weder Kosten noch Kreativität, ihre nutzlosen Genkonstrukte als Heilsbringer gegen den Hunger auf der Welt in den Himmel zu loben. Und sie finden Gehör. Vor allem bei Nichtfachleuten: bei Wissenschaftlern und Politikern.
Wie viele verschlossene Briefumschläge mit Schmiergelder mögen in den letzten Jahren an Politiker übergeben worden sein? Vielleicht finanziert man auch einen Kindergarten oder eine Schwimmhalle im Wahlkreis des ausschlaggebenden Parlamentariers? Mit dem offiziell klingenden Namen „Drittmittelfinanzierung“ lässt sich Wissenschaft lenken, und wenn das noch nicht genügt, dann kauft man sich eben eine ganze Universität.
Die Fachleute, die Bauern und Imker aber wissen: ein Nebeneinander von Agrogentechnik und traditioneller Landwirtschaft ist nicht möglich. Kommerzieller Anbau und Versuchsanbau sind staatlich subventionierte oder zumindest geduldete Kontamination. Das zeigen die vergangenen zehn Jahre Erfahrung in Kanada. In Kanada gibt es praktisch keinen gentechnikfreien Raps mehr.
Monsanto will vollendete Tatsachen schaffen, ehe es nicht mehr möglich ist. Ehe die Menschen und Politiker in Deutschland, Europa und anderen Ländern dieser Erde erkennen, dass es kein Zurück mehr geben wird, wenn gentechnisch verändertes Erbgut erst einmal ausgebracht ist und sich unkontrolliert verbreitet.
Percy Schmeiser weiß das, und er hat mit seiner Frau nach vielen, vielen Gesprächen vereinbart, der Welt ein Geschenk zu machen.
„Louise und ich haben entschieden, dass wir uns den Rest unseres Lebens dafür einsetzen wollen, für das Recht der Bauern auf ihr eigenes Saatgut einzutreten. Biologische Vielfalt, die wir als Voraussetzung für die Sicherheit der Ernährung und die Zukunft der landwirtschaftlichen Kultur überhaupt ansehen, kann nur durch die Bauern, die ihren Boden und ihr Klima kennen bewahrt und gefördert werden. Meine Vorväter sind nach Kanada ausgewandert, um der Leibeigenschaft zu entfliehen. Sollen wir heute Leibeigene der multinationalen Saatgutkonzerne werden? Nein. Nur freie Bauern sind stolze Bauern, und diese wiederum sind es, die ihre Böden voll Verantwortung für die kommende Generationen pflegen“.
Percy Schmeiser kommt nach Deutschland, um unseren Blick auf die bittere Wirklichkeit in Kanada zu lenken.
„Wir Kanadier wussten vor zehn Jahren nicht, was mit der Gentechnik auf uns zukommt. Heute wissen wir: es war ein Fehler, dieses Zeug ins Land zu lassen. Ihr Europäer habt noch die Wahlfreiheit. Macht die Augen auf und zieht aus der Wirklichkeit, die sich in anderen Ländern bereits ereignet, eure Konsequenzen. Und dann handelt“.
Willkommen Percy Schmeiser.
den Rückschritt ins Mittelalter
Es war einmal ein junger Mann, der in die Stadt ging, um ein Geburtstagsgeschenk für seine neue Freundin zu erwerben.
Da die beiden noch nicht sehr lange zusammen waren, beschloss er – nach reiflicher Überlegung – ihr ein paar Handschuhe zu kaufen, ein romantisches, aber doch nicht zu persönliches Geschenk.
In Begleitung der jüngeren Schwester seiner Freundin ging er zu Marks & Spencer und erstand ein paar weiße Handschuhe.
Die Schwester kaufte ein Unterhöschen für sich.
Beim Einpacken vertauschte die Verkäuferin aus Versehen die Sachen; so bekam die Schwester die Handschuhe eingepackt und der junge Mann bekam unwissend das Paket mit dem Höschen, das er auf dem Rückweg zur Post brachte und mit einem kleinen Briefchen an seine Liebste verschickte:
„Mein Schatz, ich habe mich für dieses Geschenk entschieden, da ich festgestellt habe, dass Du keine trägst, wenn wir abends zusammen ausgehen.
Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich mich für die langen mit den Knöpfen entschieden, aber Deine Schwester meinte, die kurzen wären besser.
Sie trägt sie auch und man kriegt sie leichter aus.
Ich weiß, dass das eine empfindliche Farbe ist, aber die Dame, bei der ich sie gekauft habe, zeigte mir ihre, die sie nun schon seit zwei Wochen trägt, und sie waren überhaupt nicht schmutzig.
Ich bat sie, Deine für mich anzuprobieren und sie sah echt klasse darin aus.
Ich wünschte, ich könnte sie Dir beim ersten Mal anziehen, aber ich denke, bis wir uns wiedersehen, werden sie mit einer Menge anderer Hände in Berührung gekommen sein.
Wenn Du sie ausziehst, vergiss nicht, kurz hineinzublasen, bevor Du sie weglegst, da sie wahrscheinlich ein bisschen feucht vom Tragen sein werden.
Denk immer daran, wie oft ich sie in Deinem kommenden Lebensjahr küssen werde.
Ich hoffe, Du wirst Sie Freitagabend für mich tragen.
In Liebe
P.S.: „Der letzte Schrei ist, sie etwas hochgekrempelt zu tragen, so dass der Pelz rausguckt!“










